Ruhe fürs Homeoffice

Wenn man sie ließe, würden 71 Prozent der Beschäftigten auch nach der Corona-Pandemie gerne weiterhin im Homeoffice arbeiten. Doch dort ist es meist lauter als im Büro. „Das heißt auch, dass der Stresspegel schneller steigt, man sich mehr konzentrieren muss und die Konzentrationsfähigkeit dementsprechend rascher nachlässt“, erklärt Lutz Oberdieck, Geschäftsführer in Kiel. Wenn dann noch ein eingeschränktes Hörvermögen vorliegt, potenziert das Problem. „Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, das Gehör regelmäßig überprüfen zu lassen.“

Jeder Zweite Arbeitnehmer, der im Homeoffice arbeitet, klagt über zu viel Lärm. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher in einer repräsentativen Civey-Umfrage. Mehr als die Hälfte der Befragten – 57 Prozent – betonten, dass es heimischen Arbeitsplatz lauter sei als im Büro. Außerdem bemängelten sie, dass die Ablenkung in den eigenen vier Wänden oftmals größer und vor allem lauter sei als gedacht: Störungen durch Mitbewohner, laute Baustellen vor der Haustür, Verkehrslärm oder auch spielende Kinder gaben sie als Störungsquellen an. Aus diesem Grund sei es vielen im Home-Office auch schwerer gefallen, Telefonaten oder Video-Konferenzen uneingeschränkt oder nur mit hohem Konzentrationsaufwand folgen zu können. Sie seien schneller ermüdet.

„Gerade im Homeoffice ist es umso nötiger, ein gut funktionierendes Gehör zu besitzen“, erklärt Lutz Oberdieck, Geschäftsführer in Kiel: „Bleibt in einer solchen Situation eine Hörminderung unerkannt und unversorgt, kann es langfristig große gesundheitliche Schäden geben.“ Wenn der Stresspegel steigt, erhöht sich der Cortisolausstoß. Blutdruck und Herzfrequenz steigen an. Die Gefäße werden belastet. Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Folge sein. „Daher: Lieber vorsorglich einen Hörtest beim Pro Akustiker machen“, sagt der Experte. Er empfiehlt auch normalhörenden Menschen einen Hörtest. Auch sie könnten von der neuen Hörgerätetechnologie profitieren: Moderne Hörsysteme können sich via Bluetooth mit Smartphone, Tablet oder PC verbinden. „Sie ermöglichen eine Teilnahme an virtuellen Konferenzen ohne Störgeräusche“, betont Oberdieck: „Die Höranstrengung wird minimiert.“

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